Nie coden gelernt, trotzdem ein fünfstelliger Software-Auftrag
Johannes Jacobi hat Brands wie den weltgrößten Akkordeonhersteller vermarktet. Jetzt baut er mit Lovable und Claude Code Kundenportale, ein eigenes Firmen-OS und Propflow, eine Immobiliensoftware für private Vermieter.
Johannes hat als Content Creator und 3D-Artist angefangen und unter anderem den weltweit größten Akkordeonhersteller im Social Media Marketing betreut. Dann kam das Motion Creators Event, der erste Kontakt mit Vibe Coding, und ein paar Wochen später sieht sein Business komplett anders aus: eigene Website mit Admin-Backend, Kundenportale in den Farben des jeweiligen Kunden-Logos und ein selbstgebautes Firmen-OS für Angebote und Verträge. Dazu ein fünfstelliger Software-Auftrag von genau dem Kunden, für den er vorher nur Content gemacht hat.
Worüber wir sprechen
- Der Akkordeon-Case: 50 qualifizierte Leads im Monat, aber nur 10 Abschlüsse. Warum das Problem nie das Marketing war
- Website und Backend komplett mit Lovable gebaut: Onboarding-Sheets, Kundenportale, Performance-Daten direkt von Instagram und TikTok
- Sinewave OS: CRM, Preiskalkulator und rechtsgültige Angebote auf Knopfdruck
- Die Arbeitsteilung, die für Johannes funktioniert: Lovable fürs Web, Claude Code für Software
- Propflow: Immobiliensoftware für private Vermieter, inspiriert von den drei Immobilien seines Vaters. Inklusive Mac-App als DMG, ganz ohne App Store
- Einladung.ai: Pauls Produkt für digitale Einladungen mit Quiz-Funnel, Live-Ticker am Hochzeitstag und Gäste-Fotoalbum
Ich habe keine manuelle Arbeit mehr.
Johannes
Kapitel
Klick auf eine Marke springt im Video zur Stelle.
Key Takeaways
- Leads sind wertlos, wenn der Prozess dahinter sie verbrennt: 50 qualifizierte Anfragen im Monat, aber nur 10 Abschlüsse, weil ein Kontaktformular ohne Automatisierung das Momentum killt.
- Kreative haben beim Vibe Coding einen unfairen Vorteil: UI-Gefühl und Nutzerdenken fehlen den meisten Entwicklern, die Technik lässt sich inzwischen dazulernen.
- Die Arbeitsteilung funktioniert: Lovable für alles im Web, Claude Code für Software und Automatisierung. Fertige Skills und GitHub-Repos sparen die halbe Erklärarbeit.
- Der beste Produkt-Start ist ein echtes Problem im eigenen Umfeld: Propflow entstand aus der Immobilienverwaltung von Johannes' Vater, Einladung.ai aus der Hochzeit von Pauls Schwester.
- Sprechen statt Tippen: Wer mit dem Rechner redet statt zu schreiben, schafft deutlich mehr am Tag.
Tools aus der Folge
- Lovable — Johannes' komplette Website inkl. Admin-Backend, rund 1.500 Credits für ein Projekt.
- Claude Code — Alles Softwareseitige: SignWave OS, Propflow und die Mac-App als DMG, erweitert mit MCPs und Skills.
- Blender — Johannes' 3D-Tool, für das er eigene Addons baut und über den Superhive Market verkauft.
- Google Stitch — UI-Design-Hilfe, die Johannes ergänzend zu seinen Claude-Code-Skills nutzt.
- Nextcloud — Datei-Upload-Link im automatischen Kunden-Onboarding.
- Stripe — Zahlungsanbindung für Propflow, schon vor dem Launch verdrahtet.
- Patreon — Johannes' Community für Tutorials und Breakdowns im Creator-Bereich seiner Website.