Sprechstunde · Folge 13

Pinterest & Claude Code: KI im Agenturalltag mit Franziska von Lienen

Franziska von Lienen (SKANA MEDIA) über Pinterest als Traffic-Suchmaschine und ihr KI-Dashboard aus Claude Code. Dazu: was ein Agent wirklich ist und wie eine Kampagne in 15 Minuten live geht.

Franziska von Lienen hat 2018 mit Natalie Stark die Pinterest-Agentur SKANA MEDIA gegründet. Seitdem machen die beiden nichts anderes als Pinterest: Account-Management, Ads, Strategie und Schulungen. In dieser Folge geht es um zwei Dinge: warum Pinterest für Shops und Selbstständige so unterschätzt ist, und wie ihre Agentur gerade mit Claude Code ein eigenes KI-Dashboard aufbaut.

Worüber wir sprechen

Pinterest ist keine Community-Plattform, sondern eine visuelle Suchmaschine. Jeder Pin bekommt eine eigene Ziel-URL, und gute Pins bringen oft noch nach Jahren Traffic. Franziska erklärt, welche Branchen funktionieren (vom Gartenshop bis zum Treppenbauer) und warum jeder Online-Shop mindestens seinen Produktkatalog hochladen sollte.

Danach zeigt sie ihr KI-Dashboard, das sie in einer KI-Ausbildung mit Claude Code baut: Module für Kick-off, Leads und Meta Ads. Ihr Ziel ist ein Content-Brain, das jeden Kunden kennt und Redaktionsplan, Pin-Überschriften, Grafiken und SEO-Texte vorbereitet.

Im zweiten Teil geht es um die Praxis dahinter: was ein Agent wirklich ist, wie MD-Dateien, Skills und GitHub ein Second Brain ergeben, warum man Gmail, Kalender und Drive mit Claude verbinden sollte und wie Paul eine Recruiting-Kampagne von der Anfrage bis zum Launch in 15 Minuten aufsetzt.

Pinterest kann man super gut faceless machen, man kann super gut automatisieren.

Franziska von Lienen

Kapitel

Klick auf eine Marke springt im Video zur Stelle.

Key Takeaways

  • Pinterest ist eine Traffic-Suchmaschine: Jeder Pin hat eine eigene Ziel-URL, und Top-Pins bringen oft noch nach drei, vier Jahren Klicks.
  • Jeder Online-Shop sollte mindestens seinen Produktkatalog auf Pinterest hochladen, weil Pinterest daraus kaufbare Produkte unter ähnliche Pins spielt.
  • Ein Agent ist ein Ordner mit einer Jobbeschreibung als MD-Datei plus Skills; speichert er nach jedem Lauf das Gelernte zurück, wird er mit jedem Chat besser.
  • Wissen (MD-Dateien) gehört auf GitHub, Dateien wie Bilder und Videos auf Drive oder Dropbox; über MCP-Server greift Claude dann auch vom Handy darauf zu.
  • Gmail, Kalender und Drive mit Claude zu verbinden ist der schnellste Hebel; wer Mails nur als Entwurf anlegen lässt, hält das Risiko klein.

Tools aus der Folge

  • Claude Code — Franziska baut damit ihr Agentur-Dashboard, Paul steuert darüber Funnels, Ads und Video-Editing.
  • ChatGPT — Franziskas Hauptwerkzeug für SEO-Texte und Content-Brainstorming zu Pins.
  • Canva — Design-Templates und Pin-Grafiken der Agentur entstehen bisher manuell in Canva.
  • Higgsfield — Bildgenerierung für Funnel-Bilder und Werbeanzeigen, direkt aus Claude Code angesteuert.
  • ElevenLabs — Per MCP angebunden, um ein Voice-over passend zum Video zu erzeugen.
  • Riverside — Aufnahme-Tool, das seit Kurzem einen MCP-Server für Video-Editing aus Claude heraus hat.
  • Meta Ads — Kampagnen werden über den Meta-MCP-Server direkt angelegt und als Draft vorbereitet.
  • GitHub — Ablage für das Second Brain aus MD-Dateien, damit Claude von jedem Gerät darauf zugreift.
  • Notion — Alternative Wissensbasis, falls man sie schon nutzt und mit Claude verbindet.
  • Wispr Flow — Diktier-Tool, mit dem Paul Aufgaben an Claude einspricht statt zu tippen.
  • Sunsama — Pauls Task-Management, mit dem Claude die Woche realistisch mitplant.

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